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Longgang District
Shenzhen, China
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Welche Arten von Spritzgießwerkzeugen gibt es? Spritzgießwerkzeuge lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen: Zweikomponenten-Werkzeuge (2K-Werkzeuge) und Umspritzwerkzeuge.
Beim Zweikomponenten-Spritzgießen werden zwei Kunststoffmaterialien auf derselben Spritzgießmaschine verarbeitet. Das Produkt wird in zwei Stufen geformt, verlässt die Kavität jedoch nur einmal. Dieses Verfahren wird allgemein als Zweikomponenten-Spritzgießen bezeichnet und üblicherweise mit einem einzigen Werkzeug auf einer speziellen 2K-Spritzgießmaschine realisiert. Zu den Vorteilen zählen eine kurze Zykluszeit, eine hochwertigere Optik der Teile und die Möglichkeit, präzise zwei- oder sogar mehrfarbige Produkte herzustellen. Zudem wird selbst bei schwer haftenden Materialien eine ausgezeichnete Verbundhaftung erzielt. Nachteilig sind die Notwendigkeit einer dedizierten 2K-Spritzgießmaschine, deren hohe Anschaffungskosten sowie der komplexe Werkzeugaufbau, was insgesamt zu höheren Kosten führt.
Beim Umspritzen (auch zweistufiges Spritzgießen oder Insert-Molding) werden die beiden Kunststoffmaterialien nicht zwingend auf derselben Maschine verarbeitet. Der Prozess erfolgt in zwei getrennten Stufen: Nach dem Entformen aus dem ersten Werkzeug wird das Vorspritzteil in ein zweites Werkzeug eingelegt und dort im zweiten Schritt umspritzt. Dies wird üblicherweise mit zwei separaten Werkzeugen durchgeführt und erfordert keine spezielle 2K-Spritzgießmaschine. Haupteinsatzgebiet ist das Überspritzen von Hartkunststoff mit Weichkunststoff. Die Vorteile liegen im Einsatz konventioneller Spritzgießmaschinen und den geringeren Investitionskosten. Nachteilig sind die geringe Eignung für präzise Zwei- oder Mehrkomponentenanwendungen, die längere Zykluszeit und die niedrigere Produktionseffizienz.